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Zeitgenössischer Kupferstich aus dem Jahr 1765, der die Bête du Gévaudan zeigt – ein menschenfressendes Wesen, das 1764–1767 in Südfrankreich zahlreiche Opfer forderte.

Werwölfe und die Astralebene – Gedankenformen und kollektive Mythen

Einleitung Der Begriff Werwolf stammt aus dem Germanischen und setzt sich aus „wer“ für Mann und Wolf zusammen. Er beschreibt damit den Mann, der zum Wolf wird – eine Wandlung. Als Phänomen gehört die Verwandlung von Menschen in Wölfe, die Lykanthropie, zum größeren Bereich der Therianthropie, also der Fähigkeit von Menschen, sich in Tiere zu verwandeln oder tierische Eigenschaften anzunehmen. Die Lykanthropie bezeichnet dabei speziell die Transformation in einen Wolf. Neben historischen und psychiatrischen Deutungen existiert auch eine spirituelle Betrachtung dieses Phänomens. In dieser Auseinandersetzung spielen Vorstellungen der Astralebene und von Gedankenformen eine zentrale Rolle. Historische Deutungen des Phänomens Im